Das Eiern

Ich habe gestern den ganzen Tag – mit Unterbrechungen diese Klassenarbeiten der Quatrième (9.Klasse) korrigiert. Trotz meiner mehrfachen Ansage, dass ein Vokabelteil dabei sei, haben viele Schüler wohl nichts vom Vokabel lernen gehalten. In dem Teil gab es oft 0 Punkte. Manche haben auch einfach das französische Wort wieder hingeschrieben. Naja, musste ich weniger nachgucken. Eine lustige Variante war für l’œuf – das Eiern. 😉 Im Text kam Kartoffelsalat mit Eiern vor In den Vokabeln hatte ich zwar: das Ei geschrieben, aber da hat wohl jemand kreativ kombiniert.

Mein Moto ist heile wieder hier angekommen. Der junge Mann war gerade noch einmal wieder da und hat sich zum zweiten Mal bedankt, und dass Gott mich schützen solle. Es wurde vorher gewaschen und hinterher noch einmal. Ich bin mir ja nicht so sicher, ob diese viele Gewasche gut für das Moto ist, aber das ist denen wohl nicht abzugewöhnen. Vielleicht schadet es ja auch nicht.

Dann habe ich erfahren, dass die Fotos, die Katrina mit nach Deutschland gebracht hat auf der homepage des Vereins in einer Art Diaschau zu sehen sind. Ich kann das von hier aus nicht kontollieren, Internet viel zu langsam, aber, wen es interessiert: aukrug-sien.com Da kann man schon ein bisschen Kino gucken vor dem Vortrag (Aukrug 2.4./Wattenbek 28.3. zur Erinnerung).

Eine andere Unterbrechung beim Korrigieren war das Gespräch mit Fulgence und Jérémie (dem „Bauunternehmer“) über die Krankenstation. Da wir hier die staatlichen Vorgaben einhalten müssen, damit dann auch Personal geschickt wird, ist das Ganze eine teure Angelegenheit. Es beinhaltet: 1 Krankenstation + 1Wohnung für den Pfleger/die Pflegerin und 1 Entbindungsstation + 1 Wohnung für den Pfleger/die Pflegerin, dazu getrennte Toilettengebäude und Brunnen mit Pumpe.
Für alle diejenigen, die meinen blog nun immer fleißig gelesen haben und sich inzwischen sicher sind, dass hier „gute“ Arbeit geleistet wird, ist auf der homepage auch die Kontonummer des Vereins zu finden. Wir können für dieses Projekt wirklich jeden Cent gebrauchen, damit bis zur nächsten oder wenigstens bis zur übernächsten Regenzeit, wenn die Straßen wieder unpassierbar sind, die Krankenversorgung vor Ort gesichert ist. …ist auch von der Steuer absetzbar 😉

Dann habe ich die fotografierten Pläne nach Deutschland gemailt. – Das Hochladen hat pro Bild gefühlt eine halbe Stunde gedauert. – Und den groben Kostenvoranschlag von Jérémie mitgeschickt für die Jahreshauptversammlung am 25.2. in Aukrug.

Soweit erstmal zwischen Joggen und Frühstück.

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